Welche Periodenunterwäsche ist die beste?

Periodenunterwäsche

Nachhaltigkeit. Das ist wohl einer der größten Begriffe, der vorkommt, wenn es um das Thema Menstruationshose geht. Denn jedes Mal, wenn es wieder Zeit für die monatlichen Beschwerden einer Frau ist, werden sie hervorgeholt: Tampons und Binden. Kurz gebraucht landen sie schon wieder im Abfall. Und so ist der monatliche Kauf solcher Utensilien auch unumgänglich. Es sei denn, man weicht auf die Menstruationsunterwäsche aus. Etwas, was es noch nicht so lange auf dem Markt gibt und immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Denn hat man sie einmal gekauft, ist die Periodenunterwäsche ziemlich lange haltbar.

Der fast einmalige Kauf von Menstruationsunterwäsche

Die Empfehlung, wie viele dieser Unterwäsche benötigt wird, hängt stark von der Stärke der Regelblutung ab. In der Regel empfiehlt es sich, sicherlich 6 Paar zu kaufen – sicher ist sicher. Somit kann man ungeniert Periodenunterhose wechseln und weiß, man hat noch welche in Reserve.
Auch die Tragezeit hängt stark von der Intensität der Blutung ab. Ist die Blutung stärker, sollte die Unterwäsche nach ca. 3-4 Stunden ausgewechselt werden. Ist sie schwächer, kann sie natürlich auch länger getragen werden. Es kommt immer auf das eigene Wohlbefinden an. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich allerdings der Unterhosenwechsel nach 10 bis 12 Stunden Tragezeit.
Je nach Hersteller ist so eine Menstruationsunterwäsche zwei Jahre haltbar. Danach verliert sie ihre antibakterielle Wirkung und auch die Gerüche werden nicht mehr so zurück gehalten wie zu Beginn. Nach Ablauf dieser zwei Jahre kann die Unterwäsche allerdings durchaus noch als normale Unterwäsche getragen werden. Mehr auf sistersrepublic.de.

Die Funktionen der blutsaugenden Unterhose

Ein Slip während der Menstruation funktioniert im Grunde genommen gleich wie eine Binde, nur mit dem Unterschied, dass diese bereits in der Unterwäsche eingenäht ist und nicht separat reingeklebt wird. Zudem hat die Periodenunterhose die Eigenschaft, viel mehr Blut aufsaugen zu können und hat, was die Binde nicht aufweisen kann, eine Geruchsneutralisierung. Diese Neutralisierung wird dank dem Biozid Silberchlorid erreicht, welche in der eingenähten Einlage der Periodenunterhose enthalten ist.
Wichtig allerdings ist, dass man darauf achtet, die Unterwäsche nicht zu heiß zu waschen, um das Silberchlorid und seine Eigenschaften nicht zu beschädigen. Deshalb empfiehlt es sich, die Unterhose bei maximal 30-40 Grad zu waschen.

Erfahrungen von Frauen für Frauen

Wenn man im Internet nach den Erfahrungen von Periodenunterwäsche sucht, werden oft skeptische Fragen wie „Funktioniert das überhaupt?“ oder „Ist das denn gesund?“ und „Wie nachhaltig ist diese Unterwäsche?“ gestellt. Da es diese Unterwäsche auf dem Markt noch nicht sehr lange gibt, ist es klar, dass die Häufigkeit der Fragen höher ist als deren von Reviews. Allerdings findet man auch viele Kommentare wie „Ich könnte nicht mehr ohne meine Menstruationshose!“. Viele Frauen schwören mittlerweile schon auf diese Alternative, ihre monatlichen Beschwerden zu bändigen.
Da der Markt mit diesen Produkten auch immer grösser wird, findet man zwar viele schlichtere, schwarze Modelle. Allerdings werden auch immer öfters von diversen Hersteller Unterwäsche in anderen Farben und Slipformen angeboten. Auch solche mit Spitzen sind bereits schon erhältlich. Die nicht nur super aussehen, sondern auch tun, was sie versprechen: Blutaufsaugen und Gerüche reduzieren.

Abschließend lässt sich sagen, dass Frau eine weitere Alternative zur Binde, Tampon und Co. mit dieser Unterwäsche zur Verfügung hat. Ob man nun die Unterwäsche mit der eingenähten Einlage bevorzugt, lieber eine Binde oder Tampon trägt, oder eine Kombination aus allem ist jeder Frau selbst überlassen und ist ein Ausprobieren. Tatsache ist, dass die Bedürfnisse jeder Frau unterschiedlich ist und, seit eintreten der Menstruation im Teenie Alter, ein Findungsweg gegangen wird – was passt für mich am besten und was sind Produkte, die man lieber nicht nutzt. Wichtig ist, sich zu informieren, egal ob bei der Mutter, bei Freundinnen oder direkt bei der Fachperson, dem Frauenarzt oder Hersteller von solchen Produkten.

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